Lebensversicherung läuft aus – was tun

Die Lebensversicherung läuft aus, sobald ihre vertraglich festgelegte Laufzeit endet. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung die Auszahlung der Ablaufleistung beziehungsweise der Versicherungssumme. Die Lebensversicherung läuft in der Regel dann aus, wenn Sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, welches bereits bei Vertragsabschluss zusammen mit der Laufzeit festgelegt worden ist.

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2 Möglichkeiten nach dem Ablauf der Lebensversicherung

Nachdem der Vertrag der Lebensversicherung ausläuft, haben Sie die Wahl zwischen einer monatlichen Rentenzahlung oder einer Kapitalleistung. In diesem Hinblick sollten Sie die Summe der vorgerechneten Rentenzahlung pro Monat für ein angenommenes Lebensalter und die Kapitalleistung, die Sie sofort erhalten würden, miteinanader vergleichen. Wofür Sie sich letztendlich entscheiden, ist in erster Linie auch davon abhängig, ob Sie derzeit einen Kapitalbedarf haben wie zum Beispiel einen Kredit zu tilgen oder größere Anschaffungen zu machen.

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Wiederanlage in eine Sofortrente, nachdem die Lebensversicherung ausläuft

Mit der Wiederanlage in eine Sofortrente können Sie sich ein lebenslanges Zusatzeinkommen sichern. In diesem Fall werden Ihnen lebenslange Rentenzahlungen garantiert. Auf diese Weise sichern Sie sich außerdem Ihren erreichten Lebensstandard auch im Alter. So ist eine solche Rente ab Beginn der Auszahlung garantiert und sicher, auch unabhängig von der Entwicklung des Kapitalmarktes. Somit müssen Sie sich nicht darum kümmern, dass Ihr Kapital vorzeitig aufgebraucht wird. Darüber hinaus raten auch Verbraucherschätzer, dass Sie nach dem Auslauf einer Lebensversicherung nicht das erstbeste Produkt kaufen, sondern verschiedene Angebote miteinander vergleichen, bevor Sie die endgültige Entscheidung treffen.

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Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG) laut gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__193.html

㤠193 Versicherte Person; Versicherungspflicht
(1) Die Krankenversicherung kann auf die Person des Versicherungsnehmers oder eines anderen genommen werden. Versicherte Person ist die Person, auf welche die Versicherung genommen wird.
(2) Soweit nach diesem Gesetz die Kenntnis und das Verhalten des Versicherungsnehmers von rechtlicher Bedeutung sind, ist bei der Versicherung auf die Person eines anderen auch deren Kenntnis und Verhalten zu berücksichtigen.
(3) Jede Person mit Wohnsitz im Inland ist verpflichtet, bei einem in Deutschland zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Versicherungsunternehmen für sich selbst und für die von ihr gesetzlich vertretenen Personen, soweit diese nicht selbst Verträge abschließen können, eine Krankheitskostenversicherung, die mindestens eine Kostenerstattung für ambulante und stationäre Heilbehandlung umfasst und bei der die für tariflich vorgesehene Leistungen vereinbarten absoluten und prozentualen Selbstbehalte für ambulante und stationäre Heilbehandlung für jede zu versichernde Person auf eine betragsmäßige Auswirkung von kalenderjährlich 5.000 Euro begrenzt ist, abzuschließen und aufrechtzuerhalten; für Beihilfeberechtigte ergeben sich die möglichen Selbstbehalte durch eine sinngemäße Anwendung des durch den Beihilfesatz nicht gedeckten Vom-Hundert-Anteils auf den Höchstbetrag von 5.000 Euro. Die Pflicht nach Satz 1 besteht nicht für Personen, die
1.
in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert oder versicherungspflichtig sind oder
2.
Anspruch auf freie Heilfürsorge haben, beihilfeberechtigt sind oder vergleichbare Ansprüche haben im Umfang der jeweiligen Berechtigung oder
3.
Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben oder
4.
Empfänger laufender Leistungen nach dem Dritten, Vierten und Siebten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und Empfänger von Leistungen nach Teil 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sind für die Dauer dieses Leistungsbezugs und während Zeiten einer Unterbrechung des Leistungsbezugs von weniger als einem Monat, wenn der Leistungsbezug vor dem 1. Januar 2009 begonnen hat.
Ein vor dem 1. April 2007 vereinbarter Krankheitskostenversicherungsvertrag genügt den Anforderungen des Satzes 1.
(4) Wird der Vertragsabschluss später als einen Monat nach Entstehen der Pflicht nach Absatz 3 Satz 1 beantragt, ist ein Prämienzuschlag zu entrichten. Dieser beträgt einen Monatsbeitrag für jeden weiteren angefangenen Monat der Nichtversicherung, ab dem sechsten Monat der Nichtversicherung für jeden weiteren angefangenen Monat der Nichtversicherung ein Sechstel eines Monatsbeitrags. Kann die Dauer der Nichtversicherung nicht ermittelt werden, ist davon auszugehen, dass der Versicherte mindestens fünf Jahre nicht versichert war. Der Prämienzuschlag ist einmalig zusätzlich zur laufenden Prämie zu entrichten. Der Versicherungsnehmer kann vom Versicherer die Stundung des Prämienzuschlages verlangen, wenn den Interessen des Versicherers durch die Vereinbarung einer angemessenen Ratenzahlung Rechnung getragen werden kann. Der gestundete Betrag ist zu verzinsen. Wird der Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember 2013 beantragt, ist kein Prämienzuschlag zu entrichten. Dies gilt für bis zum 31. Juli 2013 abgeschlossene Verträge für noch ausstehende Prämienzuschläge nach Satz 1 entsprechend.
(5) Der Versicherer ist verpflichtet,
1.
allen freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten
a)
innerhalb von sechs Monaten nach Einführung des Basistarifes,
b)
innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der im Fünften Buch Sozialgesetzbuch vorgesehenen Wechselmöglichkeit im Rahmen ihres freiwilligen Versicherungsverhältnisses,“

Was tun, wenn die Lebensversicherung ausläuft

In der Regel informiert Sie die Versicherung über den bevorstehenden Ablauf. In diesem Sinne werden Sie als Versicherungsnehmer schon Monate vor dem Ablauf ein Schreiben mit den voraussichtlichen Ablaufleistungen erhalten. Meistens ändert sich kaum etwas in der Auszahlungssumme. Sollte Sie einen Monat, bevor die Lebensversicherung ausläuft, keine Information vom Versicherer erhalten haben, dann müssen Sie sich bei der Versicherung erkundigen. Den Auszahlungswunsch können Sie der Versicherung auch 1 bis 3 Monate vor dem Ablauf der Police mitteilen, damit Sie mit dem Papierberg nicht ganz unten liegen bleiben.

Welche Unterlagen beim Ablauf der Lebensversicherung erforderlich sind

Meistens stellen die Versicherungen ein Kündigungsschreiben zur Verfügung. Dieses senden Sie ausgefüllt zusammen mit der Erstpolicee (im Original) an die Versicherung oder an Ihren Betreuer. Oft wird auch die Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises verlangt. Bei Verlust der Erstpolice, müssen Sie sich an die Versicherung wenden und erhalten dann eine Ersatzpolicee. Darüber hinaus müssen Sie seit 2019 beim Ablauf einer Kapitalversicherung auch ein zusätzliches Formular „Identifikation Privatkunden“ ausfüllen. Die besten Fonds in der LV Versicherung.

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